Zum Inhalt springen

Dr. med. Klaus Reinhardt gratuliert

  • von

Präsident der Bundesärztekammer sieht in der Gründung der Deutschen Gesellschaft für Öffentliche Gesundheit und Bevölkerungsmedizin einen folgerichtigen und wichtigen Schritt zur Förderungen unabhängiger und evidenz-basierter Forschung im Öffentlichen Gesundheitsdienst.

Zur Eröffnung des ersten Fachsymposiums gratuliert Dr. med. Klaus Reinhardt, Präsident der Bundesärztekammer, den ärztlichen Kolleginnen und Kollegen zum Engagement für den Erhalt und die Verbesserung der Bevölkerungsgesundheit und zur Gründung der Deutschen Gesellschaft für Öffentliche Gesundheit und Bevölkerungsmedizin.

In seinem Grußwort verweist er auf das Ulmer Papier in dem der Deutsche Ärztetages bereits 2008 die Wichtigkeit feststellt im Öffentlichen Gesundheitsdienst die ärztliche Kompetenz zu erhalten und zu stärken und dass die sektorübergreifende Zusammenarbeit im Öffentliche Gesundheitsdienst für die bevölkerungsmedizinischen Aufgaben im deutschen Gesundheitswesen unentbehrlich ist. Zu den vorsorgenden, überwachenden und beratenden Aufgaben der Bevölkerungsmediziner zählt die Ärzteschaft neben dem Infektionsschutz, dem gesundheitlichen Umweltschutz, dem Kinder- und Jugendärztlichen Dienst, der Sozialmedizin und der amtsärztlichen Begutachtung auch die Gesundheitsberichterstattung sowie die Epidemiologie.

Aus seiner Analyse gesellschaftlicher Transformationsprozesse schließt Dr. med. Klaus Reinhardt die Notwendigkeit einer Wissenschaftsbasierung des Öffentlichen Gesundheitsdienstes. In der Gründung der Deutschen Gesellschaft für Öffentliche Gesundheit und Bevölkerungsmedizin sieht er daher einen folgerichtigen und wichtigen Schritt zur Förderungen unabhängiger und evidenz-basierter Forschung, insbesondere auch um wissenschaftlich-medizinische Standards, sowie Leitlinien zu etablieren. Dabei müsse auch die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen den ärztlichen Fachbereichen innerhalb des Öffentlichen Gesundheitsdienstes gestärkt werden.

Zum Schluss fordert Dr. med. Klaus Reinhardt, dass bevölkerungsmedizinsche Fragestellungen einen festen Platz an den medizinischen Fakultäten bekommen müssen, um bereits im Medizinstudium die spannenden und vielfältigen bevölkerungsmedizinischen Aufgaben im Öffentlichen Gesundheitsdienst zu vermitteln. Und insbesondere das Führungs- und Koordinierungsaufgaben im Öffentlichen Gesundheitsdienst in der Verantwortung von Ärztinnen und Ärzten liegen um sicherzustellen das Entscheidungen maßgeblich auf der Grundlage medizinisch-fachlicher und bevölkerungsmedizinscher Expertise getroffen werden und sowohl in der Fachöffentlichkeit sowie in der breiten Bevölkerung Akzeptanz finden werden. Dazu fordert Dr. med. Klaus Reinhardt „Die Wissenschaft und Praxis in der Bevölkerungsmedizin müssen Hand in Hand gehen.“

DE