Zum Inhalt springen

Europäischer Fahrplan für eine digitale Epidemiologie im öffentlichen Gesundheitssystem

  • von

Die COVID-19-Pandemie hat die unzureichende Digitalisierung des öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) offenbart. Zusätzlicher Handlungsdruck kommt auf die Kommunen zu durch das umzusetzende Onlinezugangsgesetz (OZG) sowie das 800 Millionen Euro Finanzpaket des Bundes für Digitalisierung im Rahmen des sogenannten. „Pakt für den ÖGD“.

Aber, so argumentieren die beiden ÖGD Experten PD Dr. med. Savaskan und Yavuz, haben unzählige Zoom-Meetings und eine Vielzahl an Arbeitsgruppen und Unterarbeitsgruppen den Prozess der Digitalisierung des ÖGD bisher eher verkompliziert und über-verwaltet. Ausgehend von der Forderung informierter Bürger nach Datentransparenz und Datenzugang beschreiben sie einen europäischen und globalen Fahrplan für die Digitalisierung des ÖGD. Dabei identifizieren Sie in ihrer Analyse die fehlende Vision einer bürger-orientierten Open Source Architektur, administrative Über-Verwaltung mit Doppelstrukturen und ineffiziente Gremienkulturen als Hindernisse.

Sie geben darüber hinaus Einblicke, wie die Megachallenges Klimakrise, ungleichverteilte Gesundheit und Krankenversorgung sowie seltene Infektionskrankheiten mit einer europäischen Digitalisierungsstrategie gemeistert werden können.

Gesundheitsämter sind heute angesichts des zunehmenden Rechtspopulismus und der Demokratiemüdigkeit mehr denn je allen Menschen verpflichtet und müssen durch eine gelungene Digitalisierung der Garant für eine faire und bessere Gesundheit aller Menschen stehen.

Den Beitrag können Sie hier in Frontiers in Digital Health nachlesen:

https://www.frontiersin.org/journals/digital-health/articles/10.3389/fdgth.2024.1284426/abstract

DE