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Stellungnahmen

DGÖGB Mitglieder zum Bundesinstitut für Prävention und Aufklärung in der Medizin:  Deutschlands Sonderweg

Im Öffentlichen Gesundheitsdienst und der Wissenschaft erfahrene Mitarbeitende, gemeinsam mit Mitgliedern der Deutschen Gesellschaft für Öffentliche Gesundheit und Bevölkerungsmedizin, legen aus ihrer bevölkerungsmedizinischen Perspektive eine klare Analyse des von Bundesgesundheitsminister Prof. Dr. Lauterbach angekündigten Bundesinstituts für Prävention und Aufklärung in der Medizin vor.

Sie fordern, dass „das BIPAM in seiner Ausrichtung auf nationale und globale Herausforderungen, wie den rasanten Klimawandel und den demografischen Wandel, ausgerichtet sein sollte.

Darüber hinaus sollten alle Akteure des Gesundheitswesens besser miteinander vernetzen und ihre Arbeit evidenzbasiert verstetigt werden. Wichtig ist die Autoren:innen dabei, dass die örtlichen Gesundheitsämter als Koordinations- und Wissenshub gestärkt werden sollten.

Den Beitrag finden Sie im Deutschen Ärzteblatt hier:

Savaskan, Nicolai; Wiggerich, Emanuel; Lampl, Benedikt M. J.; Larscheid, Patrick; Kunitz, Frank; Jünger, Jana; Tinnemann, Peter. Bundesinstitut für Prävention und Aufklärung in der Medizin: Deutschlands Sonderweg. Dtsch Arztebl 2023; 120(44): A-1834 / B-1566


DGÖGB zur geplanten Änderung des Abkommens über die Errichtung und Finanzierung der Akademie für Öffentliches Gesundheitswesen in Düsseldorf

Um den Weiterbildungsauftrag der Akademie für Öffentliches Gesundheitswesen in Düsseldorf sicherzustellen, fachärztlich zu stärken und zukünftig ausbauen zu können, empfiehlt die Deutschen Gesellschaft für Öffentliche Gesundheit & Bevölkerungsmedizin dem Kuratorium der Akademie, dem über die Akademie Rechtsaufsicht führenden Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen und der verantwortlichen Ärztekammer Nordrhein:

1.     Vollumfängliche Prüfung der rechtlichen Konsequenzen durch die Änderungen des Abkommens über die Errichtung und Finanzierung der Akademie für Öffentliches Gesundheitswesen in Düsseldorf,

2.     Einbindung der Ärztekammern, relevanter medizinische Fachgesellschaften und Berufsvertretungen in die Bewertung der Änderungen im Rahmen eines transparenten Beteiligungsprozesses und

3.     Ausrichtung der fachärztlichen Weiterbildung, sowie der Ausbildung aller im Öffentlichen Gesundheitsdienst tätigen Berufsgruppen, nach den höchstmöglichen fachlichen Qualifikationen und Sicherstellung dieses Auftrags durch eine fachärztliche Leitung der Akademie

Die vollständige Stellungnahme finden Sie zum download unten:

DE